Psychotherapie

Jeder Mensch ist einzigartig und braucht daher auch ein für ihn passgenaues Therapieprogramm, das Begleitung auf dem Weg zur Veränderung bietet. Mein Behandlungsangebot bietet verschiedene Möglichkeiten, um Sie bei der Klärung und Lösung Ihrer persönlichen Anliegen zu unterstützen. Ich helfe Ihnen, eigene Kraftquellen zu entdecken, Akzeptanz zu entwickeln und mit neuen Denk- und Verhaltensmustern zu mehr Lebensqualität und Wohlbefinden zu gelangen.

Die tiefenpsychologisch und systemisch fundierte Ausbildung zur Kunst- und Gestaltungstherapeutin habe ich bei Frau Professor Dr. Gertraud Schottenloher am IKT abgeschlossen. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder und einen Pflegesohn. Meine Zulassung zur Psychotherapeutin nach dem Heilpraktikergesetz  besteht seit 2001 beim Gesundheitsamt Ebersberg. Zusätzlich zu den kunsttherapeutischen Methoden habe ich mich auch in anderen psychotherapeutischen Verfahren und Achtsamkeitsübungen weitergebildet.

In meiner Arbeit greife ich auf Erfahrungen zurück, die ich am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, bei den Sozialpsychiatrischen Diensten Ebersberg und in der Fachambulanz für Sucht in Grafing erworben habe. Dabei orientiere ich mich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, bin in regelmäßiger Weiterbildung und Supervision und arbeite mit Fachärzten und Psychotherapeuten zusammen.

Ich möchte sie durch mein eigenes Beispiel ermuntern, sich auf ihren eigenen Weg zu begeben und die heilsame Wirkung der Kunsttherapie für die Bewältigung von Krisen selbst zu erfahren.

 

 

Eine Bezug zum Du und eine vertrauensvolle Beziehung sind Grundlage jeder Therapie und dies funktioniert im geschützten Therapie - Raum, in dem meine Patienten ihre Probleme offen schildern können und Entwicklungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

Damit Sie gut planen können, finden Sie unter Therapieablauf genauere Erklärungen.

Ich möchte, dass Sie Spaß an ihrem Veränderungsprozess bekommen und verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten kennenlernen können. Hier können sie mehr darüber lesen:
Kunsttherapie (z.B: Therapietagebuch, künstlerischer Ausdruck, ...)
Schematherapie (z.B. Stuhldialog, Imaginationsreise)
Achtsamkeit (z.B. Lenken der Aufmerksamkeit auf die fünf Sinne)  

 

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen! Tel. 0170 / 2445342

Kreativprojekte

Ich organisiere und leite Kreativ - Projekte, Workshops zur Teambildung und Fortbildungen in kreativem Ausdruck

für Gruppen verschiedener Organisationen oder Berufe.

Künstlerische Techniken: Malerei große Formate, Kreativitäts Training, kreative Drucktechniken,

Teambuilduing: konstruktives Feedback, Techniken der  Emotionswahrnehmung und -regulation.

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Akzeptanz und Handlungsabsicht

Folgende psychische Vorgänge tragen zu Problemen und Spannungen bei:  Erlebnisvermeidung,  Beziehungsvermeidung, die Überbewertung gedanklicher Prozesse,  Fehlen wertgeschätzter Handlungen und deren positive Bewertungen und ein Mangel an innerer Selbstverpflichtung zur Handlung.  Leid entsteht durch den Versuch, mit Hilfe verschiedener Strategien (Rückzug, Flucht, Betäubung, Argumentieren, übertriebenes Sicherheitsverhalten, spannungsreduzierende Rituale etc.) unangenehme innere Erlebnisse zu vermeiden. Die angewandten Strategien haben  den Nachteil, dass sie nur zeitlich begrenzt (kurzfristig) funktionieren und mit erheblichen negativen Konsequenzen für die langfristige Lebensführung verbunden sind.

Zum Therapie-Ziel  zählt: Die Sinnhaftigkeit der Symptomatik erkennen zu können und zu verstehen welche nicht-gelebten Möglichkeiten durch diese kompensiert werden.

Die neue Ausrichtung des eigenen Handelns auf selbstgewählte Werte und Ziele wird unterstützt, dysfunktionale Kontrollversuche  werden abgebaut, indem man die Bereitschaft erhöht, auch unangenehme Empfindungen zu erleben – „als das, was sie sind, nicht als das, was sie zu sein vorgeben“.

Hierzu kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz: Meditationspraktiken und die Klärung von Werten und Lebenszielen, aus denen dann konkrete Handlungsabsichten (commitments) abgeleitet werden. Es wird an dysfunktionalen Gedanken gearbeitet. Allerdings wird nicht versucht, den Inhalt der Gedanken zu verändern (etwa „negative“ durch „positive“ oder „irrationale“ durch „rationale“ Gedanken zu ersetzen). Vielmehr wird versucht, die Funktion der kognitiven Reaktionen zu modifizieren.

Sie lernen Techniken, die Sie in die Lage versetzen,  eigene Gedanken gleichmütig („achtsam“) zu betrachten, ohne mit ihnen zu „verschmelzen“, d. h., ohne sie zu glauben oder zwangsläufig das Verhalten an ihnen auszurichten. In diesem  Therapiebaustein wird der Klärung von Werten und Lebenszielen, aus denen dann konkrete Handlungsabsichten abgeleitet werden, große Bedeutung zugemessen.

Fragen und Antworten zum Erstgespräch

Nach welchen therapeutischen Methoden arbeite ich?

Ich arbeite nach einem multimodalen, integrativen Ansatz , je nach Problemstellung und ihren Wünschen mittels Gespräch, kunsttherapeutischen und körperorientierten Methoden und Arbeitsweisen der Schematherapie, die sie gerne kennenlernen und ausprobieren dürfen:

u.a. sind dies Entspannungsübungen, Rollenspiele, Stuhldialoge, Imaginationsreisen, künstlerischer Ausdruck ...

Wie wird der Ablauf in den Sitzungen sein?

Lassen Sie uns dies in Ruhe klären: Am Anfang wird mehr über Symptome und Probleme gesprochen. Mit Hilfe eines Fragebogens, den Sie zuhause oder mit meiner Hilfe in der Therapiestunde ausfüllen, werden spezifische frühere Schema und Verhaltensmuster geklärt und einige Fragen zur Biografie erhoben. Aber die Therapie beschränkt sich nicht darauf, Fragen zu stellen, sondern es wird auch über mögliche Lösungen und Verhaltensänderungen gesprochen. Dafür wende ich spezielle Techniken an und wir treffen gemeinsame Vereinbarungen für die Zeit zwischen den Therapiestunden.

Wie lange wird es dauern, bis sich positive Veränderungen einstellen?

Die Frage zur Dauer der Entwicklung kann ich nicht zu Beginn der Therapie  genau beantworten, aber wir werden sie immer wieder im Therapieverlauf ansprechen. Ich möchte verdeutlichen, dass Therapie in einem überschaubaren Zeitraum stattfindet und Fortschritte aber auch Rückschritte zum Prozess gehören. Therapie ist manchmal anstrengend und bedeutet Arbeit, nicht nach jeder Stunde fühlt man sich leichter. Ich werde daher darauf achten, dass wir die anfänglich gemeinsam festgelegten Ziele nicht aus dem Fokus verlieren.

Behandlungsdauer

Sie können selbst bestimmen, ob Sie nur eine oder wenige Sitzungen als Anregung oder Beratung benötigen oder ob eine längere Behandlung (ca 30 Stunden) für Sie hifreich wäre. Nach einem ersten Kennenlernen erarbeiten wir zusammen ein für Sie massgeschneidertes Konzept.

Mit welchen Schwierigkeiten müssen Sie rechnen?

... mit zusätzlichem zeitlichen Aufwand, vorübergehender psychischer Mehrbelastung zur Überwindung alter Verhaltensweisen und Mut,  Ausdauer und Druchhaltevermögen beim Üben des Neuen.

Welche Daten sollten Sie mitbringen?

Es ist sinnvoll, dass Sie Daten zur Medikation, Krankheitsentwicklung und Therapievorerfahrung zu einer der ersten Stunden mitbringen.

Probatorische Sitzung

Am Ende der ersten Sitzung werde ich Sie fragen, ob Sie Interesse haben, eine Therapie zu beginnen. Sie sollten sich an dieser Stelle bewusst machen, dass Sie sich in diesem Moment noch nicht entscheiden müssen. Ich sehe die ersten drei bis vier Termine als Probesitzungen (»probatorische Sitzungen«) an, die zum Vertrauen beitragen sollen, dass Sie in mir Ihre geeignete Therapeutin gefunden haben.

Wenn Sie schon in der ersten Sitzung ein schlechtes Gefühl haben und sich zum Beispiel nicht richtig verstanden fühlen, dann steht es Ihnen frei, andere Therapeuten aufzusuchen. Nutzen Sie diese Möglichkeit ruhig, denn Ihre Therapeutin muss Ihnen persönlich zusagen, Ihr Interesse wecken und Ihnen sympathisch sein.

Therapeutischer Prozess

Im therapeutischen Prozess geht es darum, zu analysieren: Wo klappt es nicht? Wo braucht es Unterstützung? Wie formuliert man Ziele? Wie unterteilt man den neuen Weg in kleine Schritte, was will man realistisch bis wann erreichen? Wie kann man sich selber belohnen? Wie kann man das gut miteinander planen? Ein großer Schwerpunkt liegt auch auf dem Üben und auf den Aufgaben, die man selbst zuhause machen kann. Psychotherpie ist immer ganz konkrete Kleinarbeit, die man individuell Schritt für Schritt gemeinsam angeht.

Wir können unsere Umwelt nicht ändern - aber wir können lernen, anders mit konfliktreichen oder stressigen Bedingungen umzugehen.

Kostenerstattung
Eine Kostenerstattung für die Behandlung durch Heilpraktiker für Psychotherapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht gewährt.

Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen übernehmen unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten ganz oder teilweise. Bitte erkundigen Sie sich vor Antritt der Therapie, ob Ihre private Krankenversicherung die Kosten für die Behandlung bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie übernimmt und ob ein entsprechender Antrag notwendig ist.

Meine Praxis wird als reine Bestellpraxis geführt, wodurch Ihnen unnötige Wartezeit erspart wird, darum ist die für Sie reservierte Zeit auch verbindlich. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich für zu spät (mind. 36 Stunden vorher) abgesagte Termine eine verminderte Gebühr von 30.- € in Rechnung stelle. Für nicht abgesagte Termine wird die volle Gebühr fällig.

 

 

 

 

Supervision

 

Supervision

Supervision

Supervision biete ich für alle therapeutischen Berufe an. Kunsttherapeuten und Sozialpädagogen mit Kunsttherapeutischer Weiterbildung empfehle ich regelmäßige Supervision auch um der eigenen Berufsbelastung (burn out ) rechtzeitig entgegen zu wirken.

 

Schematherapie

Die Schematherapie (nach Jeffrey Young) ist eine Weiterentwicklung und Erweiterung der kognitiven Verhaltenstherapie. Sie geht davon aus, dass in der Kindheit maladaptive Schemata entwickelt und angelegt wurden, die komplexe, weitgesteckte und sich selbst verstärkende Muster beinhalten.
Diese Schemata bestehen aus vier Komponenten: Erinnerung, Emotion, Kognition und Körperempfindung. Jedes für sich ist in erheblichem Maße verhaltensrelevant und verhaltensregulierend.

Im Zentrum der therapeutischen Bemühungen stehen die seelischen Grundbedürfnisse, die der Schematherapie zufolge in der Kindheit nicht angemessen befriedigt wurden. Die beiden wichtigsten Grundbedürfnisse sind Bindung und Autonomie und die dynamische Balance der beiden.

Ziel ist es, den gesunden Erwachsenen oder inneren Manager so zu stärken, dass man zwischen den Grundbedürfnissen und den Bewältigungsreaktionen (vermeiden, angreifen oder erstarren) wieder flexibler und je nach Situation angepasster wählen kann.