Kontakt

Ulrike Pfeiffer
Alte Gruber Strasse 1
85586 Poing
T: 0170 244 5342
info@ulrikepfeiffer.de

 

 

So finden Sie mich

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie mich am Besten so:

  • Mit der S 2 (Richtung Erding) bis Poing. 
  • In Fahrtrichtung Erding ganz hinten aus der S-Bahn steigen + durch die Unterführung am Ende des Bahnsteiges gehen (die Gleise unterqueren)
  • Nach links gehen , in das City Center / Tengelmann
  • Im City-Center nach links gehen , an den Geschäften vorbei zum Ausgang
  • Über die Strasse zum roten Gebäude - dem "Vau-Haus"
  • Zwischen "Optik Wensky" und der Tiefgaragen-Einfahrt zum Treppenhaus 2
  • zu Fuß oder mit dem frei stehenden Aufzug in den III.Stock der Beschilderung Praxis Jochen Springer folgen

Fragen und Antworten

Häufige Fragen und Antworten zum Erstgespräch

Nach welchen therapeutischen Methoden arbeite ich?

Um von der Antwort zu profitieren, sollten Sie sich vorher zumindest einen Überblick über psychotherapeutische Methoden verschafft und für sich geprüft haben, welches Vorgehen Ihnen vermutlich am ehesten zusagen wird.

Ich arbeite nach einem integrativen Ansatz je nach Problemstellung und ihren Wünschen mittels Gespräch, kunsttherapeutischen und körperorientierten Methoden und Arbeitsweisen der Schematherapie, die sie gerne kennenlernen und ausprobieren dürfen:

u.a. sind dies Entspannungsübungen, Rollenspiele, Stuhldialoge, Imaginationsreisen, künstlerischer Ausdruck ...

 

Wie wird der Ablauf in den Sitzungen sein?

Lassen Sie uns dies in Ruhe klären: Am Anfang wird mehr über Symptome und Probleme gesprochen. Mit Hilfe eines Fragebogens, den Sie zuhause oder mit meiner Hilfe in der Therapiestunde ausfüllen, werden spezifische frühere Schema und Verhaltensmuster geklärt und einige Fragen zur Biografie erhoben. Aber die Therapie beschränkt sich nicht darauf, Fragen zu stellen, sondern es wird auch über mögliche Lösungen und Verhaltensänderungen gesprochen. Dafür wende ich spezielle Techniken an und wir treffen gemeinsame Vereinbarungen für die Zeit zwischen den Therapiestunden.

 

Wie lange wird es dauern, bis sich positive Veränderungen einstellen?

Bei Fragen zur Dauer der Entwicklung kann ich mich nicht von vorne herein festlegen, aber wir werden sie immer wieder im Therapieverlauf ansprechen. Ich verdeutliche, dass Therapie in einem überschaubaren Zeitraum stattfindet und Fortschritte aber auch Rückschritte zum Prozess gehören. Therapie ist manchmal anstrengend und bedeutet Arbeit, nicht nach jeder Stunde fühlt man sich leichter. Ich werde daher darauf achten, dass wir die anfänglich gemeinsam festgelegten Ziele nicht aus dem Fokus verlieren.

Behandlungsdauer

Sie können selbst bestimmen, ob Sie nur eine oder wenige Sitzungen als Anregung oder Beratung benötigen oder ob eine längere Behandlung (ca 30 Stunden) für Sie hifreich wäre. Nach einem ersten Kennenlernen erarbeiten wir zusammen ein für Sie massgeschneidertes Konzept.

Mit welchen Schwierigkeiten müssen Sie rechnen?

Zusätzlichen zeitlichen Aufwand, vorübergehend psychische Mehrbelastung, Überwindung zu ungewohnten Verhaltensweisen, Mut und Ausdauer beim Üben.

Welche Daten sollten Sie mitbringen?

Es ist sinnvoll, dass Sie Daten zur Medikation, Krankheitsentwicklung und Therapievorerfahrung zu einer der ersten Stunden mitbringen.

 

Probatorische Sitzung

Am Ende der ersten Sitzung werde ich Sie fragen, ob Sie Interesse haben, eine Therapie zu beginnen. Sie sollten sich an dieser Stelle bewusst machen, dass Sie sich in diesem Moment noch nicht entscheiden müssen. Ich sehe die ersten drei bis vier Termine als Probesitzungen (»probatorische Sitzungen«) an, die zum Vertrauen beitragen sollen, dass Sie in mir Ihre geeignete Therapeutin gefunden haben.

Wenn Sie schon in der ersten Sitzung ein schlechtes Gefühl haben und sich zum Beispiel nicht richtig verstanden fühlen, dann steht es Ihnen frei, andere Therapeuten aufzusuchen. Nutzen Sie diese Möglichkeit ruhig, denn Ihre Therapeutin muss Ihnen persönlich zusagen, Ihr Interesse wecken und Ihnen sympathisch sein.

Halten Sie sich vor Augen, dass es Ihre Entscheidung ist, bei wem Sie die Therapie beginnen wollen und scheuen Sie sich nicht, im Zweifel mit verschiedenen Therapeuten ein Erstgespräch zu führen. Wenn Sie sich unschlüssig sind oder Hemmungen haben, Ihren Gesprächspartner zu enttäuschen, dann können Sie sagen, dass Sie noch etwas Bedenkzeit benötigen.

Therapeutischer Prozess

Im therapeutischen Prozess geht es darum, zu analysieren: Wo klappt es nicht? Wo braucht es Unterstützung? Wie formuliert man Ziele? Wie unterteilt man den neuen Weg in kleine Schritte, was will man realistisch bis wann erreichen? Wie kann man sich selber belohnen? Wie kann man das gut miteinander planen? Ein großer Schwerpunkt liegt auch auf dem Üben und auf den Aufgaben, die man selbst zuhause machen kann. Psychotherpie ist immer ganz konkrete Kleinarbeit, die man individuell Schritt für Schritt gemeinsam angeht.

Wir können unsere Umwelt nicht ändern - aber wir können lernen, anders mit konfliktreichen oder stressigen Bedingungen umzugehen.

 

Kostenerstattung
Eine Kostenerstattung für die Behandlung durch Heilpraktiker werden von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht gewährt.

Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen übernehmen unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten ganz oder teilweise. Bitte erkundigen Sie sich vor Antritt der Therapie, ob Ihre private Krankenversicherung die Kosten für die Behandlung bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie übernimmt und ob ein entsprechender Antrag notwendig ist.

Meine Praxis wird als reine Bestellpraxis geführt, wodurch Ihnen unnötige Wartezeit erspart wird, darum ist die für Sie reservierte Zeit auch verbindlich. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich für zu spät (36 Stunden vorher) abgesagte Termine eine verminderte Gebühr von 30.- € in Rechnung stelle. Für nicht abgesagte Termine wird die volle Gebühr fällig.

Zum Weiterlesen:

Kunsttherapie

Schematherapie

 

 

 

 

Über mich

Architekturstudium an der TU München und Graz

Mitglied der bay. Architektenkammer

Studium des künstlerischen Ausdrucks bei G. Scheurer und Prof. K. Hoefs

Kunsttherapiestudium bei Prof. Dr. G. Schottenloher, IKT München

Mitglied im Deutschen Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie

 

Therapeutische Praxis in der Sozialpsychiatrie Ebersberg, Fachambulanz für Sucht

Tagklinik des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie und Psychotherapie, München

Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz, seit 2001 in eigener Praxis

 

Weiterbildungen in verschiedenen therapeutischen Verfahren:

DBT (Linehan), Psychotraumatologie (IKT: Hochauf + Unfried),

Achtsamkeitsübungen (Kabat-Zinn), Qi Gong (Q. Liu) 

Schematherapie (VfkV), Ausdrucksmalen (L. Fotheringham)

Graduierung und Evaluierung der Kunsttherapie Praxis durch den deutschen

Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie, DFKGT 2012

 

Veröffentlichung in Spreti, F. v.(Hrsg.) Kunsttherapie in der Psychiatrie, Elsevier Verlag

sowie in der Zeitschrift für Kunst und Therapie, Claus Richter Verlag

Ulrike Pfeiffer

geb. 1959 in Amberg, verheiratet, zwei Kinder, ein Enkelkind,

lebt und arbeitet im Landkreis Ebersberg

Kunst

Inspiration und Kraft kommt aus dem künstlerischen Prozess: Ich lasse ich mich leiten von meiner  Malspur und folge meiner Intuition. Ein Denken in Bildern.

Hier können Sie sich einen Überblick über meine künstlerische Tätigkeit verschaffen. Wenn sie ein Bild kaufen wollen oder bei sich ausstellen wollen, setzen sie sich gerne mit mir in Verbindung. Ich arbeite seit 1988 in meinem Atelier in Parsdorf und lade einmal im Jahr zu den offenen Ateliertagen ein. Über die Mitgliedschaft im Kunstverein Ebersberg und im Künstler-Netzwerk KunSTSToff halte ich aktuell Verbindung zu den Künstlern im Landkreis.

Meine Bilder finden öffentliche Anerkennung durch Ankäufe der bay. Staatsgemäldesammlung, der Kreisklinik Ebersberg und private Kunden.

Viel Vergnügen beim Betrachten, Einfühlen, Nachspüren.

Einzel Ausstellungen:

2019 offene Ateliers in Markt Schwaben

2018 jurierte Jahresausstellung im Kunstverein Ebersberg

2018 offene Atelier ks18_ulrike_180220

2017 offenes Atelier kunststoff17

2016  Traumahilfezentrum München

2010 Kunst im Zentrum  Caritas Grafing

2008 in der Galerie alte Schmiede in Aying

2006 im Rathaus Vaterstetten

Weiterlesen

Kunsttherapie

Die Kunsttherapie ist eine Behandlungsform, die den ganzen Menschen erfasst, als physisches, psychisches und geistiges Wesen. Der Gestaltungsprozess umfasst Ausdruck, Be- und Verarbeitung psychischer Inhalte. Gleichzeitig ist er ein Erkenntnisprozess und eine Chance, Neues zu erkunden und zu erproben. Durch seine Handlungsorientierung, die zugleich Unbewusstes zuläßt und Hingabe verlangt, fordert er den Gestaltenden heraus, Dimensionen in sich zu entdecken, die er vielleicht längst vergessen hat und die ihm einen neuen Zugang zu sich und seinen Möglichkeiten eröffnen. Dazu gehören: Phantasie, Eigenverantwortung, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, Kompetenz mit Unbekanntem (d.h. auch Krisen) umzugehen, Distanz zu den eigenen Problemen, Änderung des Blickwinkels, größere Freiheit im Umgang mit Ideen, Grenzen und Erfahrungen, Mut, Neues zu wagen, sich als seelisch-geistiges Wesen zu begreifen.

Die Künste sind der innere und äußere Raum, in dem der Mensch sich selbst erspürt und selbstreflexiv äußern kann. Wenn subjektive Freiheit noch möglich ist, dann im künstlerischen Tun. Eigene Gestaltung in Form und Farbe, in Raum und Umwelt, erweitert unsere Selbstwahrnehmung und nimmt uns in die uns umgebende Welt aktiv hinein. Unser wahres Selbst entdeckt sich im Bild, in Symbolen und Farbklängen.

Materialien können uns anregen, Archive des Innenlebens zu öffnen und zu nutzen:

Kunsttherapie ist nicht immer "nur" bildnerisch, wir nutzen unser Wissen über Symbole und nehmen Gegenstände (große, kleine, Naturmaterialien, Polsterformen, Kissen) und stellen sie als Platzhalter für Gefühle, Sätze, Erfahrungen oder Personen in einer Art Installation in den Raum oder auf selbst gestaltete Bilder. Diese "Figur" wirkt wiederum auf uns, hinterläßt einen Eindruck, auf den hin wir einen Impuls zu neuem Ausdruck verspüren. So kommt unser Innenleben in Bewegung und findet neue Lösungen für bisher unverrückbar Erschienenes. Diese Arbeit macht oft Spaß für beide Seiten und hinterläßt immer einen tiefen Eindruck durch das unmittelbar Erlebte.

 

Beim Malen wird die sinnliche Wahrnehmung verfeinert und die Selbstwahrnehmung verbessert.  Mit Methoden aus dem katatymen Bilderleben oder Imaginationsreisen zu den eigenen Krafttieren und Helferfiguren wird Ihre Symbolisierungsfähigkeit, Ihre Vorstellungskraft, Ihre Fähigkeit zu Träumen und der eigene Ausdruck gestärkt. Die verfeinerte Wahrnehmung führt zu neuem Bewusstsein über die Gefühle, vertiefende Erkenntnisprozesse führen zu neuen Bildern und neuen kreativen Lösungen. Besondere künstlerische oder handwerkliche Fähigkeiten sind nicht erforderlich. Unsagbares kann ausgedrückt werden und damit seine krankmachende Wirkung verlieren. Was in der bildnerischen Arbeit an Ausdauer, Einfühlung, Vertrauen, Einsicht, Gefühl für Kompetenz, Neugierde, Unternehmungsgeist etc. entwickelt wird, lässt sich in das Alltagsleben übertragen.

Neue Erkenntnisse sind flüchtig. Jeder weiß, wie schwer es ist, sie in den Alltag zu integrieren. Durch ein selbstgestaltetes Bild oder ein Objekt können Sie sich einen Anker schaffen, der Sie an das Neue in ihrem Leben erinnert.

Die kreativen Methoden können Sie aber auch anregen, ein fortlaufendes Therapiebuch zu gestalten, das ihr Begleiter durch die Zeit der Therapie wird. Es ist wichtig, den aktuellen Zustand über die Bewußtwerdung in der Therapie zu erfassen. Der Sprung zur Veränderung geschieht jedoch über die Anknüpfung neuer Einfälle an den Alltag.  Sie lassen eine Schlüsselszene neu betrachten und lassen die Erkenntnis des Heilungsweges deutlich werden. Die Erkenntnis kann durch Körpertherapie, Texte, Imaginationen, Malen usw. entstanden sein. Zuletzt ist das "Anders-Machen" zu besprechen und in konkreten Verhaltensweisen im Alltag zu verankern.

Kunsttherapie ist geeignet, wenn Sie

  • künstlerische Ermutigung erfahren und neue Wege gehen möchten
  • die eigenen Potentiale entdecken und entfalten wollen
  • ihre Kreativität wieder in Fluß bringen wollen
  • wenn Sie Bilder statt Worte sprechen lassen möchten